Nächster Offener Stammtisch

in Alxing "Gasthaus Suck"

 am 22.03.2018

um 19:30 Uhr

Thema: "Plastikfasten"

 


Rückblick

 

Am 9.11.2018 fand auf Einladung der Wählergemeinschaft Offene Politik in Bruck im Nebenzimmer des Gasthauses Suck eine Veranstaltung zum Thema Handel-regional, fair und nachhaltig statt. Moderator Sepp Biesenberger diskutierte mit Vertretern von Handel und Genossenschaften und den anwesenden knapp 50 Besuchern die verschiedenen Aspekte und praktischen Auswirkungen. Peter Heimann, Metzgermeister aus Wildenholzen und Inhaber von 3 Verkaufsstellen in Grafing, Kirchseeon und Glonn schilderte in eindrucksvoller Weise seinen Ansatz. Das Fleisch seiner Waren stammt aus der unmittelbaren Umgebung. Die Tiere werden von ihm im lebenden Zustand unter Beschau genommen. Ein Mitarbeiter holt persönlich die Tiere beim Bauern ab für die Schlachtung im eigenen Schlachthaus. An den erzeugten Würsten und Fleischstücken schmeckt man unsere Gegend. Luftgetrockneter Schinken heißt bei ihm nicht Parmaart, sondern Wildenholzener Bergschinken.

 

Mattias Korn aus Pienzenau erzählte von seinen „Biosupermärkten“ in Grafing und Ebersberg. Viele seiner Produkte bezieht er über regionale Einkaufsverbünde und Produzenten vor Ort. Er verweist auch darauf wie schwierig es ist in den Zeiten der Globalisierung sich gegen große Einkaufsgemeinschaften und Discounter zu wehren. Den Versuch sein Geschäft auch als Onlineportal im Internet zu etablieren und seine Waren 24 Stunden am Tag bestellbar zu machen hat er bereits unternommen. Allerdings verweist er auch auf die hohen Kosten, die schnell die Grenzen des finanziell machbaren erreichen. Einer seiner Zulieferer ist die Solidargemeinschaft Ebersberger Land, die durch Josef Rueegg vertreten war. Den anwesenden Landwirten ist er auch bekannt als Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes. Er plädierte dafür weiter auf regionale Waren zu setzen, da sie auch ein wichtiger Kulturträger sind und den Menschen ein Gefühl von Heimat und der Saison von Lebensmitteln geben. Erdbeeren im Dezember sind selten aus Deutschland! Klaus Kopp vom Verein „Bürger vermögen viel“ verwies bereits in seinem Eingangsplädoyer auf die globalisierten Märkte durch die sich Geld nicht mehr in geschlossenen Wirtschaftskreisläufen bewegt. Durch seine Idee einen Teil des Umsatzes im Handel an hilfsbedürftige Projekte in der Region zu geben schafft er ein neues Bewusstsein beim Einkaufsverhalten und die Wertschöpfung in der Region zu halten. Von den anwesenden Landwirten stellte exemplarisch Georg Riedl vom Schuasterhof in Hüttelkofen seinen Eierautomaten und seine Geflügelhaltung vor. Moderator Sepp Biesenberger, der mit seiner humoristischen Art sehr zum Gelingen des Abends beigetragen hat,  schloß zufrieden eine besondere Veranstaltung, die von offenen Diskussionen mit allen Anwesenden  und praktischen Tipps unter den Referenten geprägt war.

 

Wir wünschen allen Gemeindebürgern ein schönes Weihnachtsfest und einige ruhige Tage zwischen den Jahren. Denken Sie doch auch darüber nach welche Produkte aus unserer Region gut unter ihren (heimischen) Weihnachtsbaum passen.  (Christoph Bückers)

 


 

 

Am Freitag, den 3.August 2018,  fand beim Wirt in Alxing ein weiterer offener Stammtisch der Wählergemeinschaft statt.

Unter dem Titel „Wohin geht Bayern?“ versammelten sich die Landtagskandidaten von CSU (Thomas Huber), SPD (Doris Rauscher), FDP (Alexander Müller), ÖdP (für die kranke Rosi Reindl sprang der Listenkandidat Fritz Lietsch ein), Bündnis 90/Die Grünen (Thomas von Sarnowski) und Freien Wähler (Markus Erhorn) auf dem Podium und aus dem Saal kam der  Kandidat der Bayernpartei (Robert Böhnlein) dazu.

Unter der Moderation von Franz Bumeder (ehemals Leiter der Bayernredaktion beim Bayerischen Rundfunk) erhielten sie Gelegenheit sich und ihre Parteien vorzustellen.

Über 100 Besucher lauschten aufmerksam den jeweils 3-Minütigen Ausführungen der Politiker und nahmen sodann die Möglichkeit wahr ihrerseits Fragen zu stellen.

Spannend wurde es noch einmal zum Schluss: Auf die Frage nach etwaigen Koalitionen mit der CSU äußerten sich die Kandidaten sehr direkt: Doris Rauscher und Alexander Müller lehnen eine solche mit Ministerpräsident Markus Söder kategorisch ab, Markus Erhorn und Thomas von Sarnowski können sich eine Koalition durchaus vorstellen, insbesondere, „weil die CSU dann eine andere sein werde als vor der Wahl“.

Die Wählergemeinschaft offene Politik in Bruck wird sich auch nach der Wahl daran erinnern!

Weitere Einzelheiten dazu: vgl. Barbara Mooser SZ https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/vor-der-wahl-erstes-vorstellungsgespraech-1.4082057

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pienzenau am Feuer

 

Johanni, Sommersonnenwende, der längste Tag! Das ist ein gemeinsames Treffen wert; am Lagerfeuer sitzen! Das wird in dem einen oder anderen „Alten“ schöne Erinnerungen wachrufen. Aber auch für die Kinder ist das Stockbrot-Braten ein schönes Erlebnis. Dazu bedarf es nur eines normalen „Lagerfeuers“.

 

So war es dann auch in Pienzenau am Samstag den 7. Juli – zwar terminlich später, aber warm und mit wunderbarem Sonnenuntergang. Die Kinder tummelten sich am Bolzplatz oder scharten sich um das Feuer, um das Stockbrot schön knackig zu brutzeln – und hinterher, mit Nuss-Schoko-Creme gefüllt, genießen zu können, hmmmm! Ansonsten saß Jung und Alt ungezwungen an den Biertischen, stand an den Grillstellen oder eben am Feuer. Man konnte sich treffen, „ratschen“, Neubürger kennenlernen oder sich einfach nur am Lagerfeuer in der Abendkühle wärmen und den Blick hinaus über den leuchtenden Abendhimmel schweifen lassen.

 

Ein Treffen, wie es den Bürgern guttat, ohne viel Aufwand, sehr individuell! Es gab diesmal sogar einen schnell aufgebauten Laufstall für die Allerkleinsten. – Und zuletzt mit einem kleinen Schmankerl: zu den Klängen von Christophs Gitarre singen oder den Liedern nur lauschen können bis in die Dunkelheit hinein….!

 

 

Pienzenau kreativ:
Es wird Zeit, dass sich im bevölkerungsreichsten Gemeindeteil Brucks, in Pienzenau, etwas mehr tut. Um dies anzuregen, bot die Wählergemeinschaft OPiB am 9.6. 2018 auf dem fast zentralen Wendeplatz – an dem sowieso die erste Sitzbank Pienzenaus ein kümmerliches Dasein fristet – etwas noch nie Dagewesenes an:
Kreativität! Freies schöpferisches Handeln! Dieses ist in einer Zeit, in der Werbung, Moden und Konsum herrschen, nötiger denn je.
Deshalb konnten hier nun unbekümmert die BürgerInnen, Klein wie Groß, den Pinsel schwingen, mit Farben spielen, ihren Ideen freien Lauf lassen.
Es wurden dafür anregende Aquarell- und Acrylfarben, große und kleine runde Papiere von Fachkundigen bereitgestellt. Hier saßen „KünstlerInnen“ , wie sie versunken in ihr Bild, Pinsel, Bleistifte und Malkreiden zart oder energisch über das Papier zogen. Dort hämmerten Interessierte gespannt eine Vielzahl Nägel in vorbereitete Brettchen, um dann später nach Lust und Laune bunte Fäden von Nagel zu Nagel zu ziehen und über die Ergebnisse zu staunen. Selbst die Kleinsten gestalteten auf ihre Art mit Kreiden auf einer kleinen Tafel ein zwar vergängliches Kunstwerk; schließlich wollten danach ja andere auch malen. Deshalb stand daneben Wasser und Schwamm. Aber so ist das eben mit der Kunst: Der Weg ist das Ziel! Trotzdem sah man hier wie dort bunte, strahlende Ergebnisse, und so mancher hatte sein Hemd mit einem selbstgestalteten Button verziert.
Einen realen Höhepunkt schufen einige Hobby-Baumeister in Gemeinschaftsarbeit, den „Turm zu Pienzenau“. Aus Parkettstäbchen erstand ein Turm, der zuletzt über eine Leiter „fast“ bis zum Himmel aufragte; so hoch wagte sich nur noch eine mutige junge Baumeisterin hinauf. Dann kam der schönste Augenblick: der Turm bekam einen kleinen Schubs, und schon brach er in sich zusammen.
In dem extra errichteten Großraumzelt saßen die Kunstschaffenden geschützt nur vor den heißen Sonnenstrahlen. Petrus war scheinbar von der kreativen Aktion so angetan, dass er die dunklen Wolken wohlwollend um unser Schaffensfeld herumführte.
Eröffnet wurde die Veranstaltung in Pienzenau von der Glonner Jugendkapelle, die den musikalischen Auftakt blies. Wann erklingen in Pienzenau schon einmal die Töne von Trompeten und Posaunen? Ein großer Dank gilt den Mitgliedern für ihr großartiges Engagement und die schöne Musik.
Zum Abschluss trat dann die junge Tanzgruppe Lollipops aus der Umgebung auf und erfreute im Schein der Abendsonne mit  fleißig einstudierten Formationstänzen und zum Teil akrobatischen Einlagen. Haare flogen, Beine schwangen, Hände streckten sich dem Himmel entgegen. Die Begeisterung der jungen Mädchen sprang auf die Zuschauer über, so dass auch noch eine Zugabe gefordert wurde. Bravo! Hinterher durfte sich jede Tänzerin noch ein Eis abholen, wie überhaupt der Eis- und Getränkestand bei der heiß schwülen Luft während der gesamten Veranstaltung die rettende Abkühlung bot.
Während im Schein der untergehenden Sonne abgebaut wurde, saß eine junge Künstlerin immer noch unermüdlich, unbeirrt und zog konzentriert ihre Fäden zu einer grandiosen Fadengrafik. Das ruft doch nach Wiederholung im nächsten Jahr…! ( Klaus Grünebach)

 

 

Zum „Auto der Zukunft“ veranstaltete die Wählergemeinschaft Offene-Politik-in- Bruck am

 

vergangenen Freitag den 2.3. einen offenen Stammtisch. Den Einführungsvortrag hielt Dr. Bernd Gebler. Als ehemaliger Projektleiter für das Wasserstoffauto und Clean Energy bei der BMW Group stellte er den Teilnehmern in anschaulicher Weise die Stärken und Schwächen von Elektroautos und wasserstoffbetriebenen Autos gegenüber solchen mit konventionellen Verbrennungsmotoren vor. Sein Fazit am Ende des höchst informativen Vortrags war, dass es vermutlich keine einheitliche Antriebsart mehr geben wird, sondern sich für verschiedene Einsatzzwecke verschiedene Lösungen durchsetzen werden. Für den Bereich des Nahverkehrs bis ca. 200 Kilometer und als Zweitwagen könnte sich der Elektroantrieb etablieren. Sein Vorteil liegt im einfachen Betanken und emmisionsfreien Betrieb. Wichtig ist dafür die Verwendung von Strom aus regenerativen Quellen. Den Langstreckenbereich könnten Hybride abdecken, die die bisherige Infrastruktur mit konventionellen Tankstellen weiterhin nutzen würden. Wasserstoff als Zukunftstechnologie verlegt er am Ehesten in den LKW Bereich, die mit langen Dauerlaufleistungen und vergleichsweise kurzen Stillstandszeiten gute Voraussetzungen für diese Technologie mitbringen. Die anschließende Podiumsdiskussion leitete Ferdinand Schmid. Auf dem Podium waren ortsansässigen Elektroautofahrer und –fahrerinnen vertreten, die eine ringsum große Zufriedenheit mit allen aktuellen Modellen zeigten. Josef Dengl ist im Langstreckenbereich von seinem Tesla überzeugt. Er beschrieb sein heimisches Energiekonzept, das über Photovoltaik und Stromspeicher seinen gesamten Hof und sein Auto weitgehend autark mit Energie versorgt. Ludwig Kiermair berichtete von seinem Handwerksbetrieb, in dem er bereits seit 7 Jahren mit einem Elektroauto unterwegs ist. Er selbst ist von der Technologie restlos überzeugt. Bei den Mitarbeitern sei das Elektroauto der absolute Favorit auf den täglichen Einsatztouren. Das Fahrzeug benötigt jetzt nach 7 Jahren langsam einen Batteriewechsel. Da bei seinem Modell nur das Auto gekauft ist und die Batterie geleast ist, trägt der Hersteller die Kosten für Austausch und Recycling. Kirsten Joas, die als Försterin seit knapp einem Jahr mit einem E-Auto unterwegs ist, verblüffte die Zuhörer gleich am Anfang der Diskussion mit der Einschätzung, dass es kein Auto der Zukunft geben werde. Unsere Welt werde sich diesen bisherigen Luxus nicht weiter leisten können. Unsere Gesellschaft werde sich mit Reduktion auseinander setzen müssen. Die Individuelle Mobilität werde dabei einem größeren Einsatz von Bus und Bahn weichen müssen. Ressourcen sollten möglichst schonend eingesetzt werden. Der Schritt zum individuellen Elektro PKW kann bestenfalls eine Übergangstechnologie sein. Die anschließend sehr angeregt geführte Diskussion mit den gut 60 Besuchern brachte zu Tage, dass viele Autohäuser oft immer noch lieber Benziner und Diesel verkaufen, da sie speziell im Servicebereich noch nicht ausreichend auf die neue E-Technologie vorbereitet sind. Als großer Vorteil wurde von vielen Teilnehmern das transparente Energiemanagement der Autos gelobt, das den Fahrer zu einem defensiveren, weil energieeffizienten Fahrstil führt.

 


Am 13. Oktober 2017 fand beim Wirt in Alxing  ein offener Stammtisch statt zum Thema:

 Wildblumenflächen

 

 

Das Jahr 2018 soll zum „Jahr der Biene“ im Landkreis Ebersberg ausgerufen werden. Es hat sich also auch außerhalb der Naturschutzverbände herumgesprochen, dass es um unsere Umwelt nicht zum besten steht. Viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht, und dazu zählen vor allem auch die vielfältigen Wildbienen-, Hummel- und diverse andere Insektenarten, die in unserer Natur eine völlig unterschätzte Rolle spielen.

 

Aus diesem Grunde wurden in der Gemeinde Aßling im Herbst 2012 auf Initiative des örtlichen Arbeitskreises „Natur, Umwelt, Landwirtschaft“ erstmalig im Landkreis Wildblumen angesät. Als fachlicher Berater konnte damals Dr. Reinhard Witt (Fachbetrieb für naturnahes Grün; www.reinhard-witt.de) gewonnen werden. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde legten die ehrenamtlichen AK- Mitglieder Wildblumenstreifen an. Heute kann man dort also schon auf fünf Jahre Erfahrung zurückblicken – und auf wunderschöne Blütenpracht, auch auf ein vielfältiges Nahrungs­angebot für Stieglitz und Co. im Herbst. Inzwischen haben andere Gemeinden nachgezogen, und einige Landwirte unterstützen diesen Notstand durch verschiedene Einsaaten.

 

Um nun dieses wachsende Interesse auch in die Gemeinde Bruck zu übertragen, baten wir die Initiatorin Conni Lang und AK-Sprecherin Margit Karger aus Aßling, zu uns zu kommen. Sie erzählten am Fr., den 13. Okt. 2017 19Uhr30 beim Wirt in Alxing von ihren Aktionen in Aßling und von den Erfahrungen dabei. Jeder der Interessierten konnte auch Fragen hierzu stellen, die die Referentinnen kompetent beantworteten. Was sind Insekten-freundliche  Blütenarten? Welche Blühmischung für welchen Zweck? Wie legt man Blühflächen an? Usw., solche Themen sind ja bekanntermaßen auch für jeden Privatgärtner interessant. Deshalb waren auch zwei Gartenbauvereine bei der Veranstaltung vertreten (Grafing, Anzing). Auch eventuelle Gemeindeflächen sind erfahrungsgemäß mit Wildblumen viel sparsamer zu pflegen. Der ersteWildblumenstreifen in der Gemeinde Bruck ist eine vom LRA aufgezwungene Blühfläche (Ausgleichsfläche für Straßenbau!). Aber vielleicht konnte diese Veranstaltung ein wenig von der dringenden Notwendigkeit überzeugen, so dass auch auf die „Gemeinde Bruck“ ein Funke überschlagen wird. (KG)

 

 

 


Eine weitere Bücherstation wurde eröffnet!

 

Nachdem von der Gemeindeverwaltung das Buswartehäuschen in Bruck so schön renoviert wurde (Holzarbeiten und neuer Anstrich) wurde zum Schulbeginn auch dort ein Bücherregal angebracht zur freien Bedienung für alle Leseratten.

 

Außerdem hat Christoph Bückers im Gemeindearchiv alte Bilder ausgegraben, die, von ihm vergrößert und aufgezogen, zeigen, wie es früher in Bruck einmal war: Es gab viel harte Arbeit aber auch Vergnügen. (Den Alten zur Ehr’, den Jungen zur Lehr’)

 

Dieses Buswartehäuschen ist einen Besuch wert.

 

 

 

P.S. Sollte jemand Interesse an einem der historischen Bilder haben, bitte melden unter info@offene-politik-in-bruck.de oder Tel.: 08092-7743

 

 

 

Am 14. Juli 2017 fand im Cafe Bauer in Wildenholzen ein offener Stammtisch statt zum Thema:

 

 „Wie geht’s liebe Biene?

 

In der vollbesetzten Gaststube wurde übereinstimmend festgestellt, dass es in der Gemeinde Bruck an Bienen nicht mangelt, auch, weil es immer mehr Hobby – Imker im Landkreis gibt.

 

Wenn die Bienen einen Wunsch äußern könnten, dann wäre es der nach reichhaltigem und vielseitigem Nahrungsangebot bis in den Herbst hinein, so wie es heute schon die Wildblumenstreifen und Ganzjahrespflanzungen zahlreicher Landwirte bieten.

 

Erfahrene Imker aus der Gegend beantworteten Fragen und formulierten selbst ihre Wünsche an Landwirte und Hobbygärtner. Informativ und kurzweilig war der Stammtisch mit fast 40 Teilnehmern.

 


Pienzenau saß am Feuer

 

Am 1.7.2017 trafen sich ca. 60 Pienzenauerinnen und Pienzenauer trotz zweifelhafter Wetterlage auf der Wiese am dortigen Spielplatz und feierten die Sonnenwende bis spät in die Nacht hinein.

 

Eltern und Kinder waren in familiärer Atmosphäre mit dem braten von Würsten und Stockbrot beschäftigt. Obwohl jeder seinen eigenen Picknickkorb dabei hatte wurden schon bald Brot und Fleisch miteinander geteilt. Im Laufe des Abends trafen immer wieder neue Gäste ein und ein lebhafter Austausch zwischen den Nachbarn sorgte für einen kurzweiligen Abend.

 


Offener Stammtisch am 3.3.2017 mit  Sepp Braun – „der Bauer mit den Regenwürmern“

hielt im Saal des Gasthauses Suck vor 160 Menschen einen beeindruckenden Vortrag zum Thema Partnerschaft mit der Natur, Landnutzung als gesellschaftliche Aufgabe.

Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von dem Kreisobmann des BBV Franz Lenz souverän moderiert. Mit den Landwirten Maria Deuschl und Martin Hutterer und Nicola Schreiner als Verbrauchervertreterin konnten hochkompetente Gemeindebürger für das Podium gewonnen werden. Das Publikum, in dem sich auch viele Landwirte aus der Gemeinde fanden, beteiligte sich sehr rege an der anschließenden Diskussionsrunde und schilderte eigene Erfahrungen und stellte detaillierte Nachfragen an den Referenten und das Podium.

Insgesamt ein Abend an dem Bauern mit Verbrauchern und Naturschützern in engem Kontakt waren und die gegenseitigen Anliegen mit großem Respekt formuliert wurden.

Ilse Tomelle und Sabine Grimm sorgten mit einigen gelungenen Jodlern für die musikalische Umrahmung des Abends.

Die Zuhörer verließen die Veranstaltung mit der Version: wenn es gelänge, die Humusschicht auf der Erde nur um ein paar Fingerbreit zu erhöhen, wäre das vom Menschen produzierte Co² egalisiert- „und zwar alles, was wir bisher verbraucht haben“.

 

Weitere Informationen unter: www.biolandhofbraun.de .

 


Tour der Extreme

Erfolgreiche Expedition des Innsbrucker Studenten und Pekingradlers Michael Grünebach –Mit dem Rad durch Tibet und zu Fuß auf 8.000 Meter.

Michael Grünebach hat wieder einmal ein extremes Projekt verwirklicht. Diesmal startete er in Almaty, der größten Stadt Kasachstans mit dem Rad in Richtung Osten. Das Ziel war jedoch nicht Peking, wie 2007, sondern der 14. höchste Berg der Erde, die Shisha Pangma.

Einem turbulenten Start mit vielen Problemen mit den chinesischen Behörden in Xinjiang, Spionageverdacht und Radelverbot, folgten phantastische Landschaften in Tibet. Nach dem unwirtlichen, wüstenhaften Norden und Pässen von weit über 5.000 Meter erreichte er den Zang Po Fluss und bald danach das Fahrerlager der Shisha Pangma.

Nach einigen Tagen Trekken in Nepal und einer Lungenentzündung, die beinahe die gesamte Tour zum Scheitern gebracht hätte, kehrte Michael zum Basislager zurück und nahm den Achttausender in Angriff. Drei zermürbende Wochen des Akklimatisierens, Hochlagereinrichtens und Wartens waren nötig, bis er den Zentralgipfel des Berges erklommen hatte und damit das erste Mal auf einer Höhe von über 8.000 Meter stand.

Am Mittwoch, dem 25. Januar 2017 berichtet er über seine Abenteuer mit Hilfe vieler beeindruckender Bilder und Filmchen in Alxing beim Wirt.


Kaffee-Ratsch:

Einmal monatlich veranstaltet die Wählergemeinschaft „Offene Politik in Bruck“ seit September 2016 einen gemütlichen Nachmittag für jeden, der Zeit und Lust hat, sich bei Kaffee und (kostenlosem!) Kuchen zusammenzusetzen und dabei auch noch unterhalten zu lassen.

Im März 2017 verwandelte die Heilpraktikerin und Rosenexpertin Maria Theresia Riedl aus Lindach bei Egmating das Wirtshaus in Taglaching in einen duftenden Rosengarten. Bei Rosenkonfekt und Rosensirup informierte sie nicht nur über die verschiedenen Rosenarten sondern auch über deren Pflege und Heilkraft.

 

Im Dezember trafen sich beim Wirt in Alxing fröhliche Menschen, die das neue Jahr laut schallend begrüßen wollten. Nahezu alle Lieder aus dem von Christoph Bückers liebevoll hergestellten Liederbuch wurden unter der fachkundigen Anleitung und Begleitung von Klaus Grünebach mit großer Begeisterung und wachsendem Können – auch im Kanon! – gesungen.

Die Gäste wollen alle zum nächsten musikalischen Nachmittag wieder kommen!

 

Im November entführte uns Wolf Karg mit zauberhaften Bildern in die Schönheit und Vielfältigkeit der Brucker Landschaft . Der ehem.Biologielehrer des Gymnasiums Haar zeigte Bilder von Besuchen der Brucker Biotope. Dort kennt er sich genauso gut aus, wie im Garten des Grafinger Museums, den er liebevoll für die Gemeinschaft pflegt. Auch im Brucker Moos musste schon mancher Faulbaum dran glauben, wenn er half die Biotope zu erhalten.

Die besten Eindrücke sammelte er mit dem Fotoapparat in aller Herrgotts Frühe. Wenn Schmettlinge und Blumen noch von Tau und Reif überzogen sind, findet er die schönsten Motive. Wolf Karg erzählte lebendig und sachkundig von diesen Momenten und begeisterte die Zuschauer mit den faszinierenden Bilder.

Im Oktober führte der Heilpraktiker Reinhard Schiller aus Rottal-Inn in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Effektiven Mikroorganismen (EM) ein. Er stellte neben dem Einsatz in Haus und Garten vor allem die Verwendung in der Landwirtschaft und im Gewässerschutz vor.Da die effektiven Mikroorganismen in vielen Bereichen zu optimalen Umwandlungsprozessen führen, können Ressourcen geschont werden, was auch zu  wirtschaftlichen Vorteilen bei Kläranlagen, Stallungen,

Heizkraftwerken und Mülldeponien führt.

 

So berichtete im September der Chronist Hans Huber aus Taglaching über die Entstehung und Entwicklung der Zeitschrift „Die Brücke“ im Verlauf der vergangenen 30 Jahre.

Kompliment dem ganzen Brücke-Team: Es ist gelungen 30 Jahre parteipolitisch und finanziell unabhängig über die Angelegenheiten der Gemeinde zu berichten

 

 

 


Bücher sollen weiterleben

Auch wenn sie von ihren Besitzern nicht mehr verwertet werden.

Die Idee st nicht neu, aber immer wieder überzeugend: wer ein Buch gelesen hat und es nicht aufheben will stellt es anderen zur Verfügung und kann sich – gleichzeitig – mit neuem Lesestoff versorgen.

Und das 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche!

Nachdem im September 2016 in dem Buswartehäuschen in Pienzenau ein erstes Bücherregal angebracht wurde, das sich bereits nach kurzer Zeit – wie von Geisterhand – füllte und immer wieder neu befüllte, konnte die Wählergemeinschaft „Offene Politik in Bruck“ eine weitere Bücherstation eröffnen:

Ein ganzer Bücherschrank wurde in Alxing im Durchgang zwischen Feuerwehr und Gemeindekanzlei aufgestellt.

Hier können sich Groß und Klein mit Lesestoff für die grauen Nachmittage und langen Abende eindecken und das, ohne einen einzigen Cent zu bezahlen!

 

 


Offener Stammtisch

Alle 4 Monate lädt die Wählergemeinschaft „Offene Politik in Bruck“ alle Interessierten zu einem Meinungsaustausch in jeweils eines der drei in der Gemeinde befindlichen Wirtshäuser ein.

 

Am Freitag, den 21.Oktober 2016 fand beim Wirt in Alxing der erste offene Stammtisch statt, auf dem eine stattliche Anzahl von Besuchern begrüßt werden konnten.

Zum höchst aktuellen Thema „Stop TTIP und CETA“ referierte Rosi Reindl aus Glonn ebenso charmant wie kompetent über die Schwachstellen der geplanten bilateralen Abkommen.

Die sich anschließende Diskussion dauerte fast bis Mitternacht und zeigte auf, dass es Sache eines jeden Einzelnen ist, sich zu überlegen wie er die Zukunft für seine Kinder gestalten möchte und das ihm jeweils Mögliche dafür zu tun.

Fazit und Ermunterung: Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel!

 

 


Natur in der Gemeinde Bruck

 Die Fahrradführung zu den Hochmoor-Resten im Brucker Moos mit Klaus Grünebach am Samstag, den 8.Oktober 2016, fiel – buchstäblich – ins Wasser. Sie wird im nächsten Jahr, mit etwas Glück bei besserem Wetter, nachgeholt werden.