unser Team für den Gemeinderat und unsere Ziele

Altes bewahren - Neues wagen

 

so ist unser Grundverständnis. Wir leben seit vielen Jahren in der Gemeinde und und fühlen uns hier alle wohl. Gleichzeitig gibt es einiges was wir anders machen wollen. Für die Gemeinde ist das die Chance sich weiter zu entwickeln. Dafür braucht es auch immer Menschen, die anschieben und Gegebenheiten aus einer anderen Sicht beleuchten. Dafür stehen wir und mit diesem Schwung gehen wir in die nächste Legislaturperiode. Wir haben unsere Ziele ein wenig gegliedert und stellen Ihnen die Wichtigsten im Folgenden vor.

 

 

Dorfentwicklung und veränderte Lebensbedürfnisse

 

 

Wenn wir bestimmen wollen, wie Bruck in 20 Jahren ausschauen soll, müssen wir jetzt einen Gemeindeentwicklungsplan aufstellen, der sich mit den Themen Ortserweiterung, Infrastruktur, Gestaltung von Dorfzentren und der Ansiedlung und Ausgestaltung von neuem Wohnraum und Gewerberaum befasst.

 

Wir brauchen eine weitblickende, transparenten Planung in der die Bedürfnisse der nächsten jungen, wie älteren Generation Beachtung finden.

 

Deshalb wünschen wir uns einen weiteren dezentralen Ausbau der Gemeinde und nicht die Zentralisierung aller öffentlichen Bauten in Alxing. Eine Teilausgliederung des Kindergartens nach Pienzenau wäre dafür ein guter Anfang. Hier leben heute und in näherer Zukunft auch die meisten Kinder.

 

Berufstätige Eltern können oft nicht mehr auf die Hilfe der Großeltern zurückgreifen, da diese noch arbeiten oder nicht in der Gemeinde wohnen. Gleichzeitig steigt die Quote der rüstigen Rentner vor Ort, die sich gerne noch für ein Ziel engagieren. Lasst uns versuchen diese Bedürfnisse zusammen zu bringen.

 

Pflege zuhause ist heute nicht mehr so selbstverständlich zu leisten wie es früher einmal war. Und es kann nicht einfach damit getan sein, irgendwohin ein Altenheim zu stellen. Vielmehr halten wir es für nötig, für verschiedene Phasen im Leben von Seniorinnen und Senioren adäquate Möglichkeiten der Wohn- und Lebensgestaltung anzubieten. Wichtig ist es uns dabei tatsächlich zukunftsweisende Konzepte zu entwickeln, so dass nicht nur aus einer akuten Notsituation heraus gehandelt wird, sondern es einen Plan gibt, an dem wir uns orientieren können.

 

 

 

Transparenz und Bürgerengagement

 

 

 

Wir wollen den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern fördern, auch was die Arbeit des Gemeinderats betrifft.

 

So sollen die Themen, die in den nicht öffentlichen Sitzungen besprochen werden zusammen mit der Tagesordnung für die Gemeinderatssitzung bekannt gegeben werden und die Beschlüsse sollten sofort nach Wegfall der „Geheimhaltungsgründe“ bekannt geben werden, wie das auch in anderen Gemeinden gemacht wird.

 

Auch ist es uns wichtig, die Bürgerinnen und Bürger vor- und rechtzeitig bei uns alle betreffenden Fragen zu informieren und in die Entscheidungsfindung einzubinden, um die vielfältig in der Gemeinde vorhandenen Kompetenzen zu unser aller Wohl zu nutzen. Wir wollen den Bürgern zuhören, Anliegen bündeln und gemeinsam Lösungen finden. Die Arbeit der Vereine soll dabei genauso unterstützt werden wie kurzfristigere Projekte und Anliegen. Auch hier gilt es eine hohe Bürgerbeteiligung zu erhalten. Entscheidungsvorgänge sind dabei transparent darzulegen und sollen von Konsens geprägt sein. Öffentlichem Interesse ist dabei immer Vorrang zu geben.

 

 

 

Energieerzeugung und Klimawandel

 

 

 

Auch eine kleine Kommune kann eine Menge für das Klima tun:

 

Den Bürgern zeigen, dass Energiewende Spaß machen kann und Möglichkeiten fördern bürgerschaftliches Engagement zu erleichtern. Sinnvoll ist es, dass die Bürger der Gemeinde selbst darüber entscheiden und dabei mitwirken, ob im Ortsteil Taglaching ein weiteres Windrad errichtet wird, statt diese Entscheidung fremden Investoren zu überlassen.

 

Das Ziel: Die lokalen Akteure - Windrad, Biogasanlagen und kommunale Photovoltaikanlagen – zusammenfassen und stärken, das Geld in der Region in nachhaltige Projekte investieren und den Graustrom - Anteil, also Strom unbekannter Herkunft – im Netz verringern. So könnten am Ende auch umstrittene Stromtrassen auf ein nötiges Minimum reduziert werden.

 

 

Gewerbe

 

 

Die im Jahr 1999 noch vorhandenen 62 landwirtschaftliche Betriebe haben zwischenzeitlich überwiegend ihre Milchviehhaltung aufgegeben und produzieren heute oft für Biogasanlagen. Viele Hallen und Ställe stehen deswegen leer oder dienen als Lagerstelle für Wohnmobile und ähnliches. Bevor Gewerbeflächen auf der grünen Wiese ausgewiesen werden, sollten diese Gebäude auf Eignung überprüft werden.

 

Dabei ist abzuwägen, ob ein Zuzug von Gewerbe zu mehr Steuereinnahmen führt oder diese durch Folgekosten der Dorfentwicklung wieder aufgefressen werden.  Wir brauchen dann mehr Straßenunterhalt, eine leistungsfähigere Feuerwehr und vieles mehr.

 

 

Ökologische Aspekte in den Vordergrund

 

 

Bei allen Baumaßnahmen hat eine Schonung der Ressourcen oberste Priorität. Nachwachsende Baustoffe, Sonne und Wind als Energieträger sind zu bevorzugen. Die Gemeinde hat in dieser Richtung eine Vorbildfunktion und kann durch konsequentes Umsetzen von ökologischen Standards den ein oder anderen zu eigenem Handeln anstiften. Bei der Neuausweisung von Baugebieten ist auf jeden Fall eine Zentralisierung der Heizungsanlagen anzustreben und die Nutzung von hocheffizienten Wärmequellen sind vielen Einzelbrennstellen vorzuziehen.  

 

 

Frauen

 

 

Ebenso wichtig ist es uns auch, dass Frauen den Platz bekommen, der ihnen zusteht. Da traditionell Tätigkeiten von Frauen oft nicht im Vordergrund stehen, ist hier auf eine besondere Wertschätzung zu achten. Frauen waren und sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Wir wollen, dass sie gesehen und geachtet werden, unabhängig davon ob sie ihrer Arbeit zuhause oder auswärts nachgehen. Besondere Stärken von Frauen sind die Kommunikationsfähigkeit und das Einfühlungsvermögen in andere Menschen. Politik wird für Menschen gemacht und dafür braucht es die weibliche Empathie.

 

 

Landschaft und Lebensumwelt

 

 

Die Gemeinde Bruck besitzt nicht nur mit dem Brucker Moos einen einzigartigen Kulturraum. Dieses wunderschöne Stück Natur gilt es zu erhalten und zu pflegen. Gemeinsam muß überlegt werden, wie wir in Zukunft unsere Ortschaften gestalten wollen. Gelingt es uns trotz der Nähe zur Großstadt, unsere schöne Natur und den bäuerlichen Charme zu erhalten. Wie und wo soll und darf was gebaut werden? Wir setzen uns für den Erhalt der schützenswerten, ökologischen Einzigartigkeiten in der Brucker Gemeinde ein. Dabei ist es wichtig, die ökologische Vielfalt zu fördern und erhalten. Landwirtschaft, Gemeindewachstum und Landschaftsschutz können gemeinsam miteinander funktionieren. Hier sind kreative Ideen und mutige Entscheidungen nötig. Diese positive Energie und das Querdenken und Hinterfragen wollen wir mit einbringen.

Angela Felzmann-Gaibinger

Bürgermeister Kandidatin

Über mich

 

  • ich wurde 1948 in Passau geboren und bin in Niederbayern aufgewachsen

  • mit 16 Jahren kam ich nach München und schloss meine Schulausbildung am St. Anna Gymnasium mit dem Abitur ab.

  • Nach dem Jurastudium begann ich meine Arbeit als Richterin am Landgericht Traunstein, und arbeitete dann als Richterin und Staatsanwältin in München ehe ich , der Familie wegen, 1986 als Richterin an das Amtsgericht Ebersberg wechselte, wo ich 2004 als erste Frau in dessen 200 jähriger Geschichte zur Direktorin berufen wurde.

  • Seit 2015 bin ich im Ruhestand und engagiere mich seit Februar 2016 in der Wählergemeinschaft „Offene Politik in Bruck“ denn „da bin ich dahoam“.

  • Ich habe mich viele Jahre ehrenamtlich im Rotary Club Ebersberg – Grafing engagiert, auch als Clubpräsidentin im Jahr 2005/2006

  • Außerdem bin ich Mitbegründerin des Vereins „Die Sonntagsidee e.V.“, der seit 2008 vielbeachtete Kunstausstellungen im Grundbuchamt Ebersberg durchführt.

 Mein Motto ist: Stillstand ist Rückschritt

 

Was ist mir wichtig?

  • Offenheit und Kommunikation
  • Wertschätzung meines Gegenübers und Bereitschaft sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen
  • Offen sein für Neues aber Gutes erhalten
  • Gerechtigkeit, und dass keiner Angst haben muss seine Stimme zu erheben!

 

 

Was treibt mich an, mich für das Amt der Bürgermeisterin zu bewerben?

  • Der Wunsch frischen Wind in die Gemeinde zu bringen,
  • unter Mithilfe der vielen ehrenamtlich engagierten Bürger
    die Gemeinde Bruck für die Zukunft fit zu machen
    ohne ihre ländliche, kleinteilige Siedlungsstruktur zu zerstören
  • ein Gemeinschaftsgefühl zwischen „Alteingesessenen“ und „Neubürgern“ zu erzeugen

Andrea Liebl

Wer bin ich?

 

 

  • Geboren als Andrea Schamberger, lebe ich seit 1974 - mit ein paar Jahren Unterbrechung in Baldham und Markt Schwaben - in Taglaching.
  • Meine Ausbildung zur Beamtin im mittleren Dienst absolvierte ich bei der Stadt München, in der ich auch noch einige Jahre tätig war.
  • Seit 2000 unterstütze ich die Stadtverwaltung Ebersberg – erst Vollzeit und seit der Geburt meiner Kinder nun in Teilzeit.
  • In meiner Jugend spielte ich in der ersten Brucker Damenmannschaft in der Abwehr und bis 2012 musizierte ich auf meinem Tenorhorn bei der Glonner Musi.
  • Ich bin verheiratet und habe einen 6-jährigen und einen 10-jährigen Sohn
  • Mitglied im Kindergottesdienst-Team bin ich seit 2012 – in dem wir alle 2 Monate einen Zwergerlgottesdienst für unsere Kleinen gestalten.
  • Der Kinderförderverein kann seit Jahren auf meine aktive Unterstützung vertrauen (2016 -2019 auch als Vorstandsmitglied - Schriftführerin)
  • Und nicht zu vergessen: Aktive „Fußballer-Mama“.
  • Seit Februar 2016 Gründungsmitglied der Wählergemeinschaft Offene Politik in Bruck e.V.

 

 

 


Christoph Bückers

 

Zu meiner Person

 

  • ich bin 1964 geboren und habe meine Kindheit zuerst in München und dann in Anzing verbracht

  • Als junger Mensch habe ich mich stark in der katholischen Jugendarbeit engagiert.

  • Studiert habe ich in München Papier- und Kunststoffverarbeitung.

  • Nach dem Studium habe ich erst in einer graphischen Forschungseinrichtung gearbeitet bis mich mein Zivildienst ins damalige Piusheim zu verhaltensauffälligen Jugendlichen geführt hat.

  • Für die weitere berufliche Zukunft habe ich zusammen mit meinem Bruder die elterliche Buchbinderei übernommen und mich in verschiedenen Firmen und Institutionen der graphischen Industrie engagiert.

  • Heute bin ich Eigentümer eines kleinen aber feinen Buchherstellers mit Sitz in Anzing.

  • Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne.

  • In meiner Freizeit bin ich viel musikalisch unterwegs und versuche immer wieder neue Dinge im künstlerischen Bereich. Sportlich bin ich viel mit Bällen unterwegs und habe mich lange Jahre in einer Hobbyfußballmannschaft engagiert. Heute ist es immer mehr der Tennisball dem ich nachlaufe.

  • Außerdem engagiere ich mich als Hilfsschöffe im Jugendbereich

Thomas Patz

  • Ich bin 1964 in München, Rechts der Isar geboren. Aufgewachsen in München-Sendling und Obermenzing, später bin ich über Müchnen- Neuhausen, in den Kreis Pfaffenhofen/Ilm, nach Pienzenau gezogen
  • Eine schwere Kinderkrankheit kostete mich das rechte Augenlicht
  • Nach Abschluss der Ausbildung zum Bürokaufmann, wechselte ich zum IT Dienstleister der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Dort bin ich seit 1985 beschäftigt, derzeit als Testmanager in der Software-Entwicklung.
  • Ich habe zwei erwachsene Söhne und zwei Töchter
  • Eine meiner Töchter ist in der Lebensgemeinschaft Höhenberg e.V. untergebracht, wo ich im Förderverein aktiv bin.
  • Seit meiner Jugend liebe ich Musik. Nachdem meine Großmutter mir das Klavierspielen beigebracht hat und ich viele Jahre Akkordeon gelernt habe, blieb ich zuletzt beim Schlagzeug hängen und spielte früher in einigen Bands.
  • In meiner Freizeit bin ich am liebsten mit meiner Frau auf unseren Motorrädern unterwegs und genieße danach die traumhaften Sonnenuntergänge über dem Taglachinger Tal.

Hildegard Golla

  • Ich bin 56 Jahre alt und lebe mit meinem Mann seit fast 20 Jahren in Pienzenau. Schon damals haben wir uns beim Bau unseres Hauses darum bemüht, es möglichst Energie effizient und ökologisch verantwortungsbewußt zu bauen. So heizen wir beispielsweise ausschließlich mit Holz, das wir von einem einheimischen Bauern beziehen, haben sowohl eine Solaranlage, als auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und speisen unsere Toiletten und das Gartenwasser aus der Regenwasserzisterne. Wir haben zwei erwachsene Söhne.

  • Da wir vorher auch schon viele Jahre in Grafing gewohnt haben und ich aus der Wasserburger Gegend stamme, ist mir diese Gegend schon lange vertraut. So bin ich auch immer wieder erfüllt von der Schönheit unserer Landschaft und empfinde es als großes Glück hier leben zu können.
  • Von Beruf bin ich Diplom-Sozialpädagogin (FH) und arbeite in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Raphael-Schule in Bad Aibling.

  • Seit über 10 Jahren engagiere ich mich als Lektorin in unserer kath. Pfarrei. Ich singe, mindestens ebenso lange schon, im acapella Popchor Chant & Groove der Musikschule mit. Manche kennen diesen Chor vielleicht von unseren Konzerten, die wir schon öfter vor Weihnachten auch in der Alxinger Kirche gegeben haben.

Insa Hechtbauer

  • Mein Name ist Insa Hechtbauer, ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter.
  • Ich bin oberhalb des Weißwurstäquators geboren, in Lingen im Emsland in Niedersachsen.
  • Seit 2012 lebe ich mit meinem Mann, unserem Pferd und unserem Hund im wunderschönen Oberbayern. Erst zwei Jahre in Grafing, dann seit 2014 in Taglaching.
  • Ich bin Sozialpädagogin und arbeite seit 2014 beim Sozialpsychiatrischen Dienst in Ebersberg.
  • Zudem arbeite ich seit der Etablierung 2016 nebenberuflich beim psychiatrischen Krisendienst Oberbayern. Derzeit bin ich in Elternzeit.
  • Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und unserem Hund in der Natur, bei meinem Pferd oder mit der Familie und Freunden in den Bergen zum Rodeln, Ski fahren oder Wandern.
  • 6 Jahre in der Gemeinde ist noch nicht viel Zeit, jedoch genug, um mitzubekommen, dass die Landschaft hier in der Gemeinde Bruck außerordentlich schön und schützenswert ist.